Projektgeschichte
Wir schreiben das Jahr 2002: Auf Initiative von Alt-Bgm. Peter Schlacher, Finanzstadtrat Hannes Dolleschall und des Gemeinderates findet im Veranstaltungszentrum die erste Judenburger Zukunftskonferenz statt. Rund 60 Bürger beschäftigen sich zwei Tage lang intensiv mit der Zukunft der Stadt; in Folge konstituieren sich verschiedene Arbeitsgruppen, mit dem Ziel, die erarbeiteten Ideen und Themen auch umzusetzen. Eines der Themen war die Nutzung des Wahrzeichens „Judenburger Stadtturm“, ein Thema, über das schon seit zwei Jahrzehnten intensiv, aber ergebnislos in verschiedensten Kreisen debattiert worden war. Unter der Leitung von KR Hans-Peter Piwonka wurde ein Jahr lang intensiv über eine Erlebniswelt im Stadtturm diskutiert.
Als Ideengeber für das Planetarium im Turm fungierte letztendlich der Judenburger Dechant Mag. Ernst Zuber (als Stadtpfarrer zur Hälfte „Eigentümer“ des Stadtturmes), der kurz davor ein entsprechendes Planetarium in Toronto besucht hatte. Das war im April 2004.
Was sind Ideen ohne ihre Umsetzer. Ein Dreierteam nahm die Idee auf, war von ihr begeistert: KommR Hans-Peter Piwonka, Arch. DI Franz Landl und MMag(FH) Gerfried Wanker-Tiffner. Es folgten Verhandlungen mit Geldgebern, Investoren und Projektpartnern und Informationsfahrten in ganz Europa. Sowohl von der Stadtgemeinde Judenburg wie dem Land Steiermark unter der ehemaligen Landeshauptfrau Waltraud Klasnic wurde bereits in Frühjahr 2005 eine entsprechende Unterstützung für das Projekt in Aussicht gestellt. Mit der Rückenstärkung der Stadtgemeinde und nach Ende der Vertragsverhandlungen mit den Hauptlieferanten (darunter Zeiss mit einem Auftragsvolumen von rund 700.000 Euro; sonst sind überwiegend regionale Unternehmen mit der Umsetzung beauftragt) konnte mit Jahresende 2005 der Startschuss für ein Projekt gegeben werden, das auf lange Zeit das ungewöhnlichste Planetariumsprojekt in Europa sein wird.

In diesem Zusammenhang ein herzliches Dankeschön an alle externen Berater und Helfer, die in der Vorbereitungsphase mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung mitgeholfen haben, das Projekt zu realisieren (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
Kurt Anetzhuber (Planetarium Klagenfurt), Mag. Andreas Braito (Universität für angewandete Kunst / Abt. für Video), Axel Krieger (Planetarium Schwaz), Dr. Arnulf Schiller (Geologische Bundesanstalt), Glenn Smith (Skyskan), Bernd Warmuth (Intermedia), das Team des Planetariums Wien, das Team des Mediendoms in Kiel, die weiteren Planetarier in Deutschland, die jederzeit bereitwillig für Informationen zur Verfügung standen, und viele weitere mehr. Dazu Dechant und Stadtpfarrer Ernst Zuber nicht nur für seine Ideengebung, sondern auch tatkräftige Unterstützung; der Diazöse Graz-Seckau, der Liegenschaftsabteilung und dem Bauamt der Stadt Judenburg für ihre konstruktive Zusammenarbeit; der Steirischen Wirtschaftförderung für ihren Einsatz bei der Abwicklung der Förderungsmodalitäten; dem Gemeinderat Judenburg (allen voran Altbgm. Peter Schlacher, Bgm. Grete Gruber, Vbgm. Wolfgang Toperczer, Stadtrat Hannes Dolleschall und Stadtrat Franz Bachmann) für die positive Aufnahme der Idee und fortwährende Unterstützung in der Projektierungs- und Umsetzungsphase; DI Grassberger und der Freiwilligen Feuerwehr Judenburg unter ihrem Leiter Siegfried Suppan für ihre Beiträge in Sachen Brandschutz; der Gewerbebehörde der Bezirkshauptmannschaft Judenburg für die konstruktive Diskussion; dem Stadtmarketing sowie dem Tourismusverband Judenburg für ihre fortlaufende Unterstützung; der Raiffeisenbank Judenburg für das Zuverfügung-Stellen der Räumlichkeit für die Wärmeversorgung; Fam. Landl sen. für ihre Aktivitäten bei der Akquise von Unterstützern; und allen anderen, die durch ihre Beiträge mitgeholfen haben, das Projekt zustande zu bringen.










