Der Projektor der Unendlichkeit im uralten Stadtturm

Der futuristische Planetariumsprojektor vom Typ Skymaster ZKP 4 steht im Zentrum des runden Raumes von gut acht Metern Durchmesser. Er wurde von Zeiss erst im Oktober 2005 offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt und ist (nun in der erst vierten Generation seit Beginn 1923) der modernste Sternenprojektor für Kleinplanetarien der Welt.
Planetarien sollen Wissen vermitteln. Wissen über den Lauf der Sterne, über unsere Stellung im All. Planetarien sollen aber auch Erlebnisse vermitteln. Erlebnisse, die aus Emotionen rühren. Brillante Sterne wecken Emotionen. Mit dem neuen Projektor von Zeiss ist die Annäherung an die tatsächliche Wirklichkeit so gelungen, dass das Auge Projektion und tatsächlichen Sternenhimmel nicht mehr zu unterscheiden weiß. Die künstlichen Sterne wurden nochmals verbessert, mit zehnfacher Helligkeit strahlen sie wie nie zuvor. Das Geheimnis der hellen Sterne heißt Faseroptik. Jeder Stern erhält sein Licht durch eine Glasfaser, das führt zu einem hundertfachen Lichtgewinn, der in Helligkeit und winzige Durchmesser umgemünzt wird.
Der gesamte Nord- und Südhimmel kann von jedem Ort und zu jeder Zeit aus in Sekundenschnelle auf die Kuppel projiziert werden: rund 7000 Sterne, Sternhaufen, kosmische Gaswolken und Galaxien. Dazu kommen eigene Planetenprojektoren, Sternbildfiguren, Sternschnuppenprojektoren u.v.m.



